Weiler Narren verbrannten die fünfte Jahreszeit symbolisch am Speidelsberg

In der Nacht auf Aschermittwoch ist die Fasnet zu Ende gegangen. Wie immer verabschiedeten sich die Weiler Narren, indem sie die fünfte Jahreszeit symbolisch am Speidelsberg verbrannten.

Kurz vor Mitternacht. Die Fackeln werden entzündet. Die Narrenkapelle spielt zu einer letzten kurzen Schunkelrunde auf. Dann setzt sich der Trauerzug still in Bewegung. Der Büttel vorneweg, gefolgt von der Narrenkapelle und dem AHA-Ballett. Der Siebenerrat trägt die Fasnet auf einer Bahre durch die Stadt bis zum Narrenbrunnen. Am Marktplatz hält der Zug einen Moment, dort wird die Narrenfahne eingeholt. Am Speidelsberg angekommen entzündet Zunftmeister Daniel Kadasch nach einer Verbeugung ohne weitere Worte die Puppe, die die Fasnet symbolisiert. Einige werfen etwas ins Feuer, um sich mit etwas Persönlichem zu verabschieden. Ein trauriger Moment für alle, die die Fasnet im Herzen tragen. Aber wie sagten die Narren so schön, kaum dass die Symbolpuppe verbrannt war: „'S goht dagega!“
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