Weil der Stadt: Im Städtle war Musikerball

„In der Stadt ist Musikerball“ hieß es letzten Samstag in der Festhalle. Der Musikverein Stadtkapelle Weil der Stadt hatte zum alljährlichen großen Fasnetsfest eingeladen. Wer dabei war, bekam einiges zu sehen und zu hören. Das Programm war wie gewohnt einfallsreich, melodiös und urkomisch. Wahrscheinlich waren die Eintrittskarten deshalb schon drei Wochen vorher ausverkauft.

Wie ein Ball in Weil der Stadt traditionell beginnen muss, ist klar: Die Narrenzunft läuft ein mit Wappenträger, Büttel, Siebener-rat, Hästrägern und allem Drum und Dran. Zunftmeister Daniel Kadasch überreichte diverse Orden, unter anderem an den Vorsitzenden der Stadtkapelle Klaus Walter, Stadtmusikdirektor Markus Eichler und die gesamte Narrenkapelle.

Danach konnte es auch gleich losgehen mit dem bunten Programm, das sich, wie sollte es beim Musikerball anders sein, größtenteils um Musik drehte. Die Vereinsmitglieder hatten sich allerlei einfallen lassen, um ihre Gäste zu unterhalten.

Die MV-Kids ließen es zu fetzigen Liedern auf der Bühne ordentlich krachen, Jongbaura-Räpper fuhren mit ihrem Mini-Deutz in der Halle ein, es ging auf Leinwand-Kneipentour durchs Städtle und eine bekannte Fast-Food-Kette kann sich über neue Rezeptideen freuen: den McLeberkäs und den McRipple. Um nur ein paar der Darbietungen anzusprechen.

Der Liedtext ist in Weil der Stadt inzwischen Kult: „In der Stadt ist Musikerball, nein wir feiern kein Karneval....“. Und so fehlte der Titel auch in diesem Jahr nicht. Klar, dass das Publikum lauthals mit einstimmte. Das AHA-Ballett rundete das Programm mit zwei Tänzen ab.

Nach dem offiziellen Teil und der traditionellen Schunkelrunde mit der Narrenkapelle unterhielten die „Grafenberger“ das gut gelaunte Publikum bis zum Schluss. Nur gegen Mitternacht legten sie eine Pause ein, denn da stattete die Weiler Mix-Tour dem Musikerball einen Besuch ab.

Text und Fotos: Christine Strienz
strienz@presseschiel.de
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