Weil der Stadt: Festakt zu Ehren des neuen Rektors der Peter-Härtling-Schule

„Ich habe richtig Lust, die Schule zu leiten, hier zu arbeiten. Ich freue mich auf all die möglichen Kooperationen und danke allen, die mithelfen, unsere Kinder zu selbstständigen Menschen machen.“ Volker Philippin scheint angekommen zu sein und hat mit seiner Bestellung als Leiter der Peter-Härtling-Schule im September seinen Platz gefunden.

Der Kreis schließt sich, wie Siglinde Kiesel vom Staatlichen Schulamt Böblingen bei der offiziellen Einsetzungsfeier in der Aula der Heinrich-Steinhöwel-Schule sagte. Volker Philippin wuchs in Weil der Stadt auf, besuchte die Grundschule in Merklingen und machte das Abitur im Weiler Gymnasium. Er wohnt mit seiner Familie in Weil der Stadt und nun ist er hier Schulleiter geworden. „Ich habe mich über ihre Bewerbung auf die Nachfolge von Jürgen Kaiser sehr gefreut.“

Ein Herz für Förderschulen
Dem konnte Bürgermeister Thilo Schreiber nur zustimmen. Er hofft, mit Volker Philippin die gleiche Kontinuität zu erleben wie mit seinem Vorgänger, der sich 19 Jahre lang um die Geschicke der Peter-Härtling-Schule gekümmert hatte. „Sie werden an Bewährtem festhalten und sicherlich auch neue Ideen und Vorstellungen einbringen. Der richtige Mix wird Ihnen den Erfolg bringen.“
Die geschlossene Zustimmung im Weiler Gemeinderat für seine Einsetzung zeige: „Wir waren uns sehr sicher, dass Sie für den Posten geeignet sind.“ Kein Wunder, die Förderschulen liegen Volker Philippin sehr am Herzen. Er war nach dem Referendariat an der Körperbehindertenschule in Sindelfingen beschäftigt und wurde 2003 Leiter der Pestalozzi-Förderschule in Leonberg. 2013 wechselte er als Sonderschul-Referent ans Stuttgarter Regierungspräsidium.

Viele gute Wünsche
Nach weiteren Grußworten von Hans Ulrich Sautter, der Volker Philippin im Kreise der Weiler Schulleiter willkommen hieß, von Schuldekan Thomas Kreis, der für die Kirchengemeinden sprach, sowie den besten Zukunftswünschen von Elternvertreter Gregor Keller trat Philippin selbst noch ans Rednerpult.
„Ich glaube fest an die Zukunftsfähigkeit und Notwendigkeit der Peter-Härtling-Schule.“ Wenn die Kinder eine Förderschule besuchen, ist das keineswegs eine Sackgasse. Ganz im Gegenteil: „Wir bieten den Kindern Perspektiven.“
Die Schüler und das Lehrerkollegium hatten sich überlegt, was sie ihrem Rektor mit auf den Weg geben wollen. Gottes Segen, viel Freude, Gesundheit und keinen Stress. Da passten Bürgermeister Schreibers Wünsche prima dazu: Allzeit genügend Zeit für seine Leidenschaften, die vier F: Familie, Fußball, Fahrradfahren und Fasnet.

Text und Fotos: Christine Strienz
strienz@presseschiel.de
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