Weil der Stadt: Fasnet meets Rock “ beim Mix-Tour-Ball am Rosenmontag

Unter dem Motto „Fasnet meets Rock“ hatte Mix-Tour am Rosenmontag zum Ball geladen. Es war der Versuch, mal etwas andere Musik auf einer Fasnetsveranstaltung zu präsentieren und durchaus erfolgreich: Nach einer kleinen Orientierungsphase waren bereits beim zweiten Lied die ersten Tänzer vor der Bühne. Und es wurden immer mehr. Das Eis war gebrochen.

Die Rock-Cover-Band „200 Bar“ lieferte aber auch hervorragenden Sound und zelebrierte einen Klassiker der Rockgeschichte nach dem anderen. Mit ihrem weitgefächerten, über Jahrzehnte der Rockmusik reichenden Repertoire war für jeden Geschmack etwas geboten und den Vergleich mit den Originalen musste die Gruppe auf keinen Fall fürchten.
Und auch die Fasnetsmusik brauchte sich nicht zu verstecken. Drei spielstarke Vertreter standen auf dem Programm. Als erstes bewies die Augustiner Brass Band aus Weil der Stadt, dass selbst am Ende der Fasnet die Luft noch nicht raus ist, und sorgte vom Einzug an mit ihren Fasnet-Hits für Riesenstimmung – zu der auch die mit angereisten Mitglieder der Narrenzunft AHA ihren Teil beitrugen.
Daran knüpften die Edàfetzer aus Ehningen nahtlos an. Mit tollen Kostümen, mitreißenden Rhythmen und bombastischem Sound. Sie zeigten Guggenmusik in Perfektion. Kein Wunder, dass sie schon etliche Erfolge bei Wettbewerben feiern und ihr Können bereits in New York, Paris und der Schweiz, dem Mutterland der Guggenmusik, zeigen durften.

Mix-Tour hatte als guter Gastgeber den Gästen den Vortritt überlassen und bildete den würdigen Abschluss. Mit ihrem einzigartigen Mix aus Guggen, Brass und Samba rundete die Gruppe um Andreas Bonkowski die musikalische Fasnet ab. Operation „Fasnet meets Rock“ gelungen, Publikum erschöpft– aber glücklich. Vom Tanzen und Feiern.
Nachdem die Ohren so gut versorgt waren, kam auch der Gaumen nicht zu kurz. Mit Maultaschen und Curry- oder Bratwürsten zum Auffüllen der Energiespeicher konnte bis in den Morgen gerockt werden. Leider war die Festhalle in Weil der Stadt nicht ganz ausverkauft, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch und jeder, der nicht da war, hat etwas verpasst.

Text/Fotos: Stephan Lorenz
lorenz@presseschiel.de
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