Über 50 fleißige Helfer sorgten für Sauberkeit

Auf Initiative der Flüchtlinge, die in der Spechtweghalle untergebracht sind, fand kurz vor dem Jahreswechsel eine Let’s putz- Aktion im Wolfbusch und in Weilimdorf statt. Mit der Aktion wollten sie sich für die Unterstützung und die Gastfreundschaft bedanken, die sie seit ihrer Ankunft in Weilimdorf erfahren haben.

Der Startschuss zur Putz-Aktion fiel um zehn Uhr. Werner Bossert, Sprecher des Flüchtlingskreises, erklärte den insgesamt über 50 Teilnehmern - Flüchtlinge und Helfer aus den Reihen des Flüchtlingskreises - die Handhabung der Utensilien, die die AWS bereitgestellt hatte. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes übersetzte für die Flüchtlinge. Der Müll solle nur mit den hölzernen Greifzangen beziehungsweise Einweghandschuhen aufgenommen und volle Müllsäcke am Straßenrand deponiert werden.

Nachdem alles erklärt war, machten sich die Helfer in sechs Gruppen auf den Weg. Auch Bezirksvorsteherin Ulrike Zich hatte sich die Handschuhe übergestreift und mitgeholfen. Geputzt wurde in den Bereichen Spechtweg, Waldhornweg, Deidesheimer Straße bis zum Wormser Platz sowie im Bereich der Landauer Straße.

Unterwegs wurde kräftig Müll gesammelt. Zigarettenstummel, Kaugummipapier, Zigarettenschachteln, Plastikbecher, Dosen, Glasflaschen und vieles mehr wanderten in die Mülltüten. Daneben gab es viel Gelegenheit sich zu unterhalten - meist auf Englisch aber teilweise auch schon in Deutsch. Einige der Flüchtlinge haben in den wenigen Wochen, die sie inzwischen da sind, schon viel gelernt. Nach rund zwei Stunden waren die Gruppen wieder zurück an der Halle. Die Müllsäcke wurden vom Amt für Abfallwirtschaft abgeholt.
Text/Foto: Tommasi
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