Magstadt Gabriele und Wilhelm Vorreiter engagieren sich seit Jahrzehnten

 

Der Satz „Helfen, ohne zu fragen wem“ ist für Gabriele und Wilhelm Vorreiter zu einem Leitmotiv für ihr Leben geworden. Dabei fühlt sich das in Magstadt fest verwurzelten Ehepaar auch örtlich nicht gebunden: vor der eigenen Haustüre können Menschen, die in Not geraten sind oder Rat suchen, ebenso mit ihrer Unterstützung rechnen, wie fernab der schwäbischen Heimat – wie beispielsweise im afrikanischen Lubaga-Hospital in Kampala, Uganda.

Das große Engagement, das Gabriele und Wilhelm Vorreiter seit vielen Jahren an den Tag legen findet in ihrer Heimatgemeinde viel Lob und Anerkennung. Und so wurde das Ehepaar beim Neujahrsempfang 2017 mit der Magstadter Verdienstmedaille ausgezeichnet.

Es ist im Ort schon lange bekannt, dass Gabriele und Wilhelm Vorreiter für ihre Mitmenschen viel Freizeit opfern, oder wie es in den Urkunden zur Würdigung der beiden heißt: dass sie sich „besondere Verdienste um die Gemeinde Magstadt und ihre Einwohner“ erworben haben. Vor dem Ehepaar Vorreiter haben die Verdienstmedaille der Gemeinde seit Ende der 1990er Jahre erst fünf Personen erhalten.

Woher die beiden Geehrten die Zeit und Kraft nehmen, sich in vielen Bereichen auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene zu engagieren, ist Beobachtern mitunter ein Rätsel, zumal das, was die beiden beginnen, stets zu einem guten Ende gebracht wird.

Gabriele Vorreiter
Die Pädagogin Gabriele Vorreiter, die seit 1999 als SPD-Gemeinderätin in Magstadt aktiv ist und die seit 2014 auch Mitglied des Kreistags im Landkreis Böblingen ist, hat sich – wie ihr Mann – in den vergangenen Jahren besondere Verdienste bei Deutschen Roten Kreuz (DRK) erworben. Seit vielen Jahren schon ist sie als Ausbilderin und Sozialleiterin des DRK-Ortsvereins tätig, bekleidet das Amt der DRK-Kreissozialleiterin und hat auf Landesebene die Funktion der stellvertretenden Landesleiterin Sozialarbeit beim DRK inne. Doch nicht nur in den Reihen des DRK leistet Vorreiter vorbildliche Arbeit als Funktionsträgerin.

Auch als Gründungsmitglied, langjährige Heimsprecherin und zweite Vorsitzende des Fördervereins Seniorenzentrum ist sie vorbildlich engagiert. Darüber hinaus wirkt sie an der Gestaltung der Partnerschaft der Gemeinde Magstadt mit der italienischen Kommune Calenza sul Trigno mit, hat maßgeblich die Einführung der Gemeinschaftsschule in ihrer Heimatgemeinde mitgestaltet und ist zudem Mitglied im Leitungsteam Flüchtlingshilfe Magstadt. Damit aber nicht genug. Für die SPD sitzt Gabriele Vorreiter nicht nur im Gemeinderat, sondern gehört auch dem Vorstand des Ortsvereins an. Drüber hinaus ist die Realschullehrerin als Lektorin bei der katholischen Kirchengemeinde aktiv.

Wilhelm Vorreiter
Dem Engagement seiner Frau steht Wilhelm Vorreiter in nichts nach. Seit fast 30 Jahren ist er ehrenamtlich für den DRK-Ortsverein tätig, seit 1990 sogar als dessen erster Vorsitzender. Vorreiter ist Erste-Hilfe-Ausbilder, im Kreisvorstand des Roten Kreuzes und hat die Gründung des Notfallnachsorgedienstes beim Roten Kreuz im Kreisverband maßgeblich vorangebracht. Als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins war er auch wesentlich am Neubau und der Unterhaltung der DRK-Zentrale in Magstadt beteiligt. Viele Veranstaltungen des örtliche DRK hat Wilhelm Vorreiter nicht nur initiiert, sondern aktiv mitgestaltet oder bei der Organisation im Hintergrund mit Rat und Tat mitgearbeitet.

Wie seine Frau engagiert sich Vorreiter bei der Flüchtlingshilfe vor Ort, beim Förderverein Seniorenzentrum und gehört darüber hinaus noch dem Vorstand des Diakonievereins an. Dass sein Tun in Magstadt insgesamt sehr positiv gesehen wird und Vorreiter das Vertrauen vieler Bürger genießt zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass er als Kassenprüfer der Arbeitsgemeinschaft örtlicher Vereine tätig ist.

Auch dem Aufsichtsrat der Volksbank Magstadt gehört Wilhelm Vorreiter an, der nicht zuletzt nach dem Ende seiner beruflichen Laufbahn als technischer Leiter im Krankenhaus Sindelfingen in Afrika besondere Erfahrungen sammelte und dort den Menschen mit seinem Know-How Hilfe anbot: sechs Wochen lang arbeitete er im Lubaga-Krankenhaus im ugandischen Kampala mit. Dabei gelang es dem rührigen „Jung“-Rentner, nicht nur sein Wissen weiterzugeben, sondern er schafft es, mit Unterstützung aus der Heimat eine ganze Reihe von technischen Geräten auf Vordermann zu bringen.

Text: Ralf Recklies
recklies@presseschiel.de
Fotos: Archiv
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