Neuer Startpunkt-Familienzentrum im Bergwald

Bürgermeister Lenz, Stadträtin Elke Ernemann und Ortsvorsteherin Alexandra Ries überzeugen sich vom Angebot.
Karlsruhe: Durlach | Am Montag, 13. Februar, wurde im ökumenischen Zentrum Bergwald (ÖGZ) der 17. Startpunkt-Familienzentrum eröffnet. Viel Prominenz war zur Eröffnung gekommen, um sich von der guten Arbeit im zu überzeugen. Das ÖGZ ist ein Gemeindehaus mit Bildungs- und Begegnungscharakter, das von mehreren Konfessionen genutzt wird. Gegründet wurde es 1973 und ist der evangelischen Kirche Hohenwettersbach zugehörig, wird aber von der Katholischen Seelsorgeeinheit Durlach mitgetragen.

An ökumenischen Gruppen und Kreisen treffen sich hier regelmäßig der Bibelgesprächskreis, der Literaturkreis, der Ökumenebeirat sowie die Interessierten am Bergwaldtreff, einem offenen Angebot für den ganzen Stadtteil. Schon seit 2011 finden sich junge Familien unter der Leitung von Gabriele Laube im Elterncafé im ÖGZ zusammen und dieser Treff wurde seit November 2016 auf zwei Nachmittage ausgedehnt. Das Büro für Integration der Stadt Karlsruhe finanziert diese Angebote. Wie Caterina Huber, Leiterin des Familienzentrums Bergwald, mitteilte, sind diese notwendig. „Für die jungen Familien ist die Anbindung an Durlach oder Innenstadt nicht optimal ausgebaut. Daher ist das ÖGZ für die Familien eine Stätte des Austausches und der Begegnung.“

Die Bezeichnung „Startpunkt-Familienzentrum“ sagt aus, dass hier Schwangere und Eltern mit kleinen Kindern Informationen zu Fragen rund um ihre neue Lebenssituation erhalten, Wissenswertes zur Unterstützung von Familien erfahren und Kontakte zu anderen Eltern finden.

„Es ist nun Manches einfacher, denn durch die Stadt wird der Startpunkt Familienzentrum finanziert und die Diakonie ist für uns ein echter Ansprechpartner. Ein neues Angebot - Elternbildung für Mütter mit Kleinkindern und Babys - ist zudem in der Planung“, sagte Catarina Huber. Das Startpunkt-Familienzentrum Bergwald hat als Partner die Diakonie und die evangelische Kirche Hohenwettersbach - wie bei allen bisherigen Startpunkten. Die Stadt Karlsruhe kooperiert mit jeweils einem weiteren Träger und das Kinderbüro der Stadt fördert diese Einrichtung.

Der Unterschied zwischen den Startpunt-Familienzentren und anderen Elterncafés besteht in den bestimmten Standards, die für alle Startpunkt-Familienzentren gelten. So erhalten die Zentren regelmäßig Besuch von folgenden Fachkräften: Fachteam Frühe Kindheit, Beratungsstelle Frühe Hilfe, Familienhebammen, Ärztinnen des Gesundheitsamtes. Die Träger des Startpunkt-Familienzentrums bieten regelmäßig einen Kurs im Rahmen des Landesprogramms Stärkung für Familien in besonderen Lebenslagen.

Pfarrer Wolfgang Stoll, Direktor des Diakonischen Werkes, war über die Einrichtung eines Startpunktes im Bergwald erfreut und sagte: „ Der Startpunkt ist sicher ein Erfolgsmodell, denn es gibt immer mehr dieser Einrichtung.“ Pfarrer Lucius Kratzert, Hausherr des Zentrums, meinte: „Die Einrichtung mit dem Elterncafé und dem Startpunkt und die offene und ungezwungene Atmosphäre tragen wesentlich dazu bei, den Stadtteil lebenswert zu erhalten.“
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