Verdacht auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg

EVAKUIERUNGSGEBIET: Wenn am Sonntag, 5. März, ein Blindgänger entschärft werden muss, dürfen sich ab 10 Uhr keine Personen in Untermühl- und Dornwaldsiedlung sowie in der Kleingartenanlage westlich der Autobahn A5 aufhalten. Wann die Bewohner die in der Karte mit rot hinterlegte Zone wieder betreten können, hängt von der Dauer der Entschärfung ab. Deren Beginn ist für 14 Uhr vorgesehen. (Foto: Stadt Karlsruhe/Liegenschaftsamt)
Karlsruhe: Durlach |

Mögliche Entschärfung am 5. März / Dornwaldsiedlung und Untermühlsiedlung sind Evakuierungsgebiet



Bodensondierungen für den Bau einer Fernwärmeleitung ergaben den dringenden Verdacht, dass bei der Anschlussstelle Karlsruhe-Durlach der Autobahn A5 ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Erde liegt. Solle sich dieser Verdacht bestätigen, dann legt der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Bombe frei und entschärft sie. Die Entschärfung ist für Sonntag, 5. März, vorgesehen. Um eine Gefährdung der Menschen in umliegenden Gebieten auszuschließen, wurde ein Bereich festgelegt, in dem sich am Sonntag, 5. März, ab 10 Uhr keine Personen aufhalten dürfen – auch nicht innerhalb von Gebäuden.


Evakuierungsbereich


Dieser Bereich umfasst die ganze Dornwaldsiedlung und die ganze Untermühlsiedlung - einschließlich der dortigen Kleingärten - sowie die Kleingartenanlage an der Elfmorgenbruchstraße westlich der Autobahn. Wann dieses Gebiet wieder betreten werden kann, hängt von der Dauer der Entschärfung ab. Diese ist für 14 Uhr vorgesehen. Die Polizei ist am 5. März im Evakuierungsbereich verstärkt präsent.

Für diejenigen, die für Sonntag, 5. März, keine Ausflüge oder Besuche planen, richtet die Stadt Karlsruhe die Turnhalle der Pestalozzischule, Christofstraße 23, als vorübergehenden Aufenthaltsort ein. Dort können Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Gebiete während der Evakuierung Quartier finden. Sie sollten aber daran denken, dringend benötigte Medikamente, Verpflegung, Babynahrung etc. dorthin mitzunehmen.


Bürgertelefon


Wer seine Wohnung nicht selbstständig verlassen kann und auf Transport oder Betreuung vor Ort angewiesen ist, sollte sich umgehend – möglichst bis zum 24. Februar – telefonisch unter der Rufnummer 0721/133-3333 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) an die Stadt Karlsruhe wenden. Unter dieser Nummer ist die Stadt auch am Sonntag, 5. März, im Zeitraum der Entschärfung für wichtige Fragen und Anliegen zu erreichen. Informiert werden die etwa 1.500 betroffenen Menschen auch über die Freiwillige Feuerwehr über Faltblätter und durch die Bürgervereine.

Auswirkungen auf Verkehr


Die Züge der Deutschen Bahn fahren am Sonntag, 5. März, wie gewohnt. Diejenigen, die mit dem Auto auf der Autobahn A5 oder im Osten der Fächerstadt unterwegs sind, müssen sich aber ebenso auf Einschränkungen einstellen wie die Nutzerinnen und Nutzer von Straßen- und Stadtbahnen. Die zuständigen Stellen erarbeiten derzeit die Pläne für Sperrungen und Umleitungen.

Entwarnung


Wenn sich der Blindgängerverdacht nicht bestätigt, gibt die Feuerwehr im Evakuierungsgebiet per Lautsprecherdurchsage Entwarnung. Dies geschieht auch über die Medien. Aktuelle Informationen gibt es darüber hinaus im Internet unter www.karlsruhe.de/bombenverdacht.
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