Das Kätzchen Schnute entkommt dem Zauberer

Der Zauberer Pipifax überredet Schnute, ihm etwas Bauchspeck abzugeben.

Die jungen Zuschauer mussten vergangene Woche fleißig mithelfen, damit das Kätzchen Schnute nicht vom Zauberer Pipifax den Bauchspeck abgeschnitten bekommt. Das Theater Sturmvogel aus Reutlingen begeisterte mit Witz, Zauberei und Slapstick die Kinder zwischen vier und elf Jahren während der Vorführung des interaktiven Stücks „Kätzchen Schnute“.

Was für ein Katzenleben! Herumliegen, faulenzen, sich hinter den Ohren putzen und ab und zu strecken. So gefällt es dem Kätzchen schnute. Das Mäusefangen liegt ihm nicht. „Die laufen immer weg“, sagt das Kätzchen. Und hinterherlaufen sei viel zu anstrengend. Essen möchte das Tierchen aber trotzdem gerne und viel. Da passt es dem Vierbeiner, gespielt von Sandra Jankowski, dass er eines Tages ein verlockendes Angebot bekommt.
Der Zauberer Pipifax (Frank Klaffke) bietet nämlich an, ihm so viel Essen wie es mag, zu geben. Aber ohne Hintergedanken ist dieses Angebot natürlich nicht. Der Zauberer benötigt den Bauchspeck des Kätzchens, um ein Kaninchen aus einem Hut zu zaubern. Denn der verwirrte und chaotische Zauberer braucht dringend ein Erfolgserlebnis. Seine Tricks gehen oft daneben, sehr zum Vergnügen des Publikums.

Katzenspeck für Kaninchenzauber


Das Kätzchen willigt schließlich in das Geschäft mit dem Zauberer ein. „Ich muss ja nur aufpassen, dass ich nicht zu viel esse“, sagt es sich. Solange es nicht allzu dick wird, schneidet ihm der Zauberer auch keinen Bauchspeck ab, ist sich Schnute sicher. Als Pipifax dann aber Würstchen, Torte und Schinken auftischt, kann das faule und verfressene Kätzchen nicht Nein sagen.
Im Verlauf des Stücks wird der Bauch des Kätzchens schließlich immer größer und größer - bis der Zauberer meint, jetzt sei der Moment gekommen, den Bauchspeck abzuschneiden. Schnell bittet das Kätzchen die Kinder im Publikum, ihm beim Abnehmen zu helfen. Die Kinder zeigen der Samtpfote verschiedene Sportübungen wie Rennen und Liegestütz. Und tatsächlich nimmt Schnute wieder etwas von ihrem Bauchspeck ab. „Rennen macht ja Spaß“, sagt die Katze plötzlich. Jetzt wolle sie Mäuse fangen und dem Zauberer doch keinen Katzenspeck abgeben. Damit ist Pipifax natürlich nicht einverstanden. Doch am Ende einigen sich die beiden doch noch und Schnute darf ihren Bauchspeck behalten.
Das Theater Sturmvogel, gegründet 1999, zählt mit rund 150 Auftritten im Jahr zu den erfolgreichsten freien Theatern im Süden Deutschlands und ist regelmäßig mit seinen Stücken in Eislingen zu Gast. Neben dem preisgekrönten Mitmach-Kindertheater bietet das Theater Sturmvogel auch ein Abendprogramm an. Weitere Informationen gibt es auch im Internet auf
www.theatersturmvogel.de.
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